Kunst im Krankenhaus
(Radolfzell). Fast meditativ wirken die Bilder der Radolfzeller Künstlerin Christine Schmidt-Heck, welche diese derzeit in der Chirurgie II im Radolfzeller Krankenhaus zeigt. Die acrylgemalten Bilder laden zum Innehalten ein, ja die Entspannung stellt sich fast automatisch ein bei der Bildbetrachtung. Dazu tragen auch die gewählten Sujets bei – vor allem Steine haben es der 1932 in der Ortenau geborenen und seit 1971 in Radolfzell beheimateten Künstlerin angetan. Aber auch das Thema Wasser findet sich wieder, so entstanden anziehende Kompositionen in Blau.
Schmidt-Heck, die an der Kunsthochschule Karlsruhe bei Karl Hubbuch und HAP Grieshaber studierte und lange Jahre an der Mettnau-Schule Kunst unterrichtete, macht seit Anfang der 70er Jahren durch ihre Teilnahme an regionalen und überregionalen Ausstellungen, aber auch durch zahlreiche Einzelausstellungen auf sich aufmerksam. Das Radolfzeller Krankenhaus wiederum hat, initiiert durch den früheren Chefarzt Dr. Gunter Langbein und dessen Tätigkeit beim Radolfzeller Kunstverein, immer schon gerne seine Flure für die Kunst geöffnet. So kommt es, dass sich derzeit die Patienten und deren Besucher in den begrenzten Fluren der zweiten Chirurgischen Abteilung auf eine Reise in die weite Welt der Kunst begeben können – denn, Kunst hilft der Seele und erfreut das Auge. -aj-
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 ine Libelle im flirrenden Flug, eingefangen im Blau des Wassers – ein Moment des Innehaltens. Gemalt von Christine Schmidt-Heck – zu sehen derzeit in den Fluren des Hegau-Bodensee-klinikums Radolfzell. Bild: aj |